Dashboard Week Tag 1: Mein interaktiver Lebenslauf in Tableau

Es ist unsere letzte Woche in der Data School und der Start der berühmt (berüchtigten) Dashboard Week. Unsere heutige Aufgabe: ein interaktiver Lebenslauf in Tableau. Dies ist ein spielerischer Weg, potenziellen Kund*innen mehr über uns zu erzählen und gleichzeitig unsere Tableau-Skills zu zeigen. Da ich solche Dashboards schon oft in den Portfolios von Tableau Visionaries gesehen habe, habe ich mich riesig über diese Challenge gefreut.



So sah mein Prozess aus:

1. Recherche & Inspiration

Unser Coach Peter hat einige hilfreiche Links mit uns geteilt. Zusätzlich habe ich mir auf Tableau Public Inspiration gesucht, um ein Gefühl für das Format zu bekommen.


2. Skizze in Excalidraw

Genau wie bei meinem klassischen CV sollten die aktuellsten Stationen ganz oben stehen. Für Kund*innen ist es schließlich relevanter, dass ich zuletzt als Mentorin in einem Data Science Bootcamp gearbeitet habe, als mein Job als Lageristin vor 15 Jahren. Ich habe mich daher für ein vertikales Layout entschieden und die Struktur grob in Excalidraw skizziert.


3. Datensatz in Excel erstellen

Da nun der Plan stand, wusste ich genau, welche Daten ich benötige. Ich konnte glücklicherweise auf eine bestehende Datei zurückgreifen, die ich sonst für LinkedIn und meine Website nutze. Es waren allerdings einige Anpassungen für Tableau nötig, weshalb dieser Schritt etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat, als ich zuerst dachte.


4. Die Visualisierung unter Zeitdruck

Um keine weitere Zeit zu verlieren, habe ich Prioritäten gesetzt. Ich habe mit den wichtigsten Elementen gestartet: Name, Foto und der Timeline inklusive Annotationen der wichtigsten Tätigkeiten. Erst danach folgten meine technischen Fähigkeiten als Balkendiagramme und die etwas persönlicheren Informationen. Um 16 Uhr war ich zwar nicht ganz fertig, aber die Kernbereiche standen.


Und so sah das (vorübergehend) finale Produkt aus:



Was ich noch verbessern möchte

Wie so oft bei Sprint-Projekten gibt es ein paar Punkte, die ich im Nachgang optimieren will:

  • Detailliertere Tooltips: Hier möchte ich den großen Vorteil eines interaktiven Dashboards nutzen und mehr Hintergrundinfos unterbringen, ohne das Design visuell zu überladen.
  • Feinschliff der Charts: Die Darstellungen zu meinen Hard- und Soft Skills werde ich noch einmal überarbeiten.
  • Timeline-Upgrade (Langzeitprojekt): Ich plane, die Timeline mit Halbkreisen zu gestalten, die neben dem Startzeitpunkt auch direkt die jeweilige Projektdauer visualisieren.


Der Auftakt in die Dashboard Week hat unglaublich viel Spaß gemacht. Es war toll, an einem persönlichen Projekt zu arbeiten, und ich bin sehr zufrieden mit dem ersten Ergebnis.

Hier könnt ihr euch das fertige Dashboard auf Tableau Public anschauen.

Author:
Janina Grauel
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